Operative Behandlungsmöglichkeiten

Abhängig vom Operationsverfahren erfolgt der Eingriff entweder unter örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) oder unter Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) in einer Tagesklinik oder einer Arztpraxis. Ein Krankenhausaufenthalt ist nicht immer notwendig.

Fasziektomie

Bei dieser Behandlungsmöglichkeit wird der Strang mit einem chirurgischen Eingriff vollständig entfernt (nicht nur durchtrennt).

Es gibt drei Möglichkeiten, den Strang zu entfernen:

  • Partielle Fasziektomie: Nur das betroffene Gewebe (der Strang) wird entfernt. Die Wunde wird anschließend vernäht und verbunden.
  • Totale Fasziektomie: Es werden sowohl die erkrankten als auch die nicht befallenen Anteile der Faszie (Weichteilkomponente des Bindegewebes) vollständig entfernt. Die Wunde wird anschließend vernäht und verbunden.
  • Dermofasziektomie: Der befallene Bereich des Bindegewebes (einschließlich der darüber liegenden Haut) wird vollständig entfernt. Der dadurch entstehende Hautdefekt wird mit einem Hauttransplantat gedeckt.

Klinische Belege auf einen Blick

Eine Analyse von 48 klinischen Studien ergab eine durchschnittliche (mittlere) Verringerung der Beugekontraktur um 58 % bis 79 %.

Der Anteil der Patienten, bei denen die Kontraktur nach 4 Jahren an derselben Stelle erneut auftrat, betrug durchschnittlich 39 %.

Im Durchschnitt kam es bei 24 % der Patienten zu Nebenwirkungen. Die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen waren: vorübergehender Verlust der Nervenfunktion (22 %), Schmerzen (20 %), Schädigungen von Nerven (8,6 %) und Arterien (5,5 %).

Fasziotomie

Bei diesem Verfahren wird ein chirurgischer Schnitt (eine sogenannte Inzision) in die Hand vorgenommen. Der Chirurg durchtrennt den Strang mit einem Skalpell und vernäht und verbindet anschließend die Wunde. Dieser Eingriff erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung in einer Tagesklinik oder in einer Arztpraxis. Ein Krankenhausaufenthalt ist nicht notwendig.

Klinische Belege auf einen Blick

Eine Analyse von 48 klinischen Studien ergab eine durchschnittliche (mittlere) Verringerung der Beugekontraktur um 48 % bis 88 %.

Der Anteil der Patienten, bei denen die Kontraktur nach 4 Jahren an derselben Stelle erneut auftrat, betrug durchschnittlich 62 %.

Im Durchschnitt (Median) kam es bei 20 % der Patienten zu Nebenwirkungen. Die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen waren: Hautkomplikationen (9 %), vorübergehender Verlust der Nervenfunktion (3 %), Schmerzen (2,9 %) und Nervenschädigungen (2,3 %).

Eine operative Behandlung wird bei Patienten mit Funktionseinschränkung und einer Beugekontraktur (siehe unten) von 30 Grad oder mehr an den Fingergrundgelenken empfohlen. Forschungsergebnisse zeigen, dass bei 75 % der Patienten die Dupuytren’sche Kontraktur durch eine Operation vollständig oder beinahe vollständig korrigiert werden kann. Es kommt nach dem Eingriff allerdings zu einer hohen Komplikationsrate (46 %).

Die einzelnen Behandlungen haben unterschiedliche Erfolgsraten und Nebenwirkungen. Jeder an einer Kontraktur leidende Patient muss individuell untersucht und die Behandlungsstrategie muss mit einem Arzt besprochen werden. Ihr Arzt kann Ihnen weitere Informationen geben und Sie beraten, welche die für Sie am besten geeignete Behandlungsmöglichkeit ist.

 

 

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Operative Behandlungsmöglichkeiten

Abhängig vom Operationsverfahren erfolgt der Eingriff entweder unter örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) oder unter Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) in einer Tagesklinik oder einer Arztpraxis. Ein Krankenhausaufenthalt ist nicht immer notwendig.

Fasziektomie

Bei dieser Behandlungsmöglichkeit wird der Strang mit einem chirurgischen Eingriff vollständig entfernt (nicht nur durchtrennt).

Es gibt drei Möglichkeiten, den Strang zu entfernen:

  • Partielle Fasziektomie: Nur das betroffene Gewebe (der Strang) wird entfernt. Die Wunde wird anschließend vernäht und verbunden.
  • Totale Fasziektomie: Es werden sowohl die erkrankten als auch die nicht befallenen Anteile der Faszie (Weichteilkomponente des Bindegewebes) vollständig entfernt. Die Wunde wird anschließend vernäht und verbunden.
  • Dermofasziektomie: Der befallene Bereich des Bindegewebes (einschließlich der darüber liegenden Haut) wird vollständig entfernt. Der dadurch entstehende Hautdefekt wird mit einem Hauttransplantat gedeckt.

Klinische Belege auf einen Blick

Eine Analyse von 48 klinischen Studien ergab eine durchschnittliche (mittlere) Verringerung der Beugekontraktur um 58 % bis 79 %.

Der Anteil der Patienten, bei denen die Kontraktur nach 4 Jahren an derselben Stelle erneut auftrat, betrug durchschnittlich 39 %.

Im Durchschnitt kam es bei 24 % der Patienten zu Nebenwirkungen. Die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen waren: vorübergehender Verlust der Nervenfunktion (22 %), Schmerzen (20 %), Schädigungen von Nerven (8,6 %) und Arterien (5,5 %).

Fasziotomie

Bei diesem Verfahren wird ein chirurgischer Schnitt (eine sogenannte Inzision) in die Hand vorgenommen. Der Chirurg durchtrennt den Strang mit einem Skalpell und vernäht und verbindet anschließend die Wunde. Dieser Eingriff erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung in einer Tagesklinik oder in einer Arztpraxis. Ein Krankenhausaufenthalt ist nicht notwendig.

Klinische Belege auf einen Blick

Eine Analyse von 48 klinischen Studien ergab eine durchschnittliche (mittlere) Verringerung der Beugekontraktur um 48 % bis 88 %.

Der Anteil der Patienten, bei denen die Kontraktur nach 4 Jahren an derselben Stelle erneut auftrat, betrug durchschnittlich 62 %.

Im Durchschnitt (Median) kam es bei 20 % der Patienten zu Nebenwirkungen. Die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen waren: Hautkomplikationen (9 %), vorübergehender Verlust der Nervenfunktion (3 %), Schmerzen (2,9 %) und Nervenschädigungen (2,3 %).

Eine operative Behandlung wird bei Patienten mit Funktionseinschränkung und einer Beugekontraktur (siehe unten) von 30 Grad oder mehr an den Fingergrundgelenken empfohlen. Forschungsergebnisse zeigen, dass bei 75 % der Patienten die Dupuytren’sche Kontraktur durch eine Operation vollständig oder beinahe vollständig korrigiert werden kann. Es kommt nach dem Eingriff allerdings zu einer hohen Komplikationsrate (46 %).

Die einzelnen Behandlungen haben unterschiedliche Erfolgsraten und Nebenwirkungen. Jeder an einer Kontraktur leidende Patient muss individuell untersucht und die Behandlungsstrategie muss mit einem Arzt besprochen werden. Ihr Arzt kann Ihnen weitere Informationen geben und Sie beraten, welche die für Sie am besten geeignete Behandlungsmöglichkeit ist.

 

 

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